Dienstag, 8. Oktober 2013

Rezension: Das Puppenzimmer von Maja Ilisch




Das Puppenzimmer
Maja Ilisch
Dotbooks
1.Juli 2013
375 Seiten


Inhalt:
„Seine Stimme war leise und samtig, ein bisschen melancholisch. Bei den dunkel umrandeten Augen war auch kaum etwas anderes möglich. ‚Meine Schwester und ich sind auf der Suche nach einem Mädchen … Einem ganz besonderen Mädchen.‘“

London im Jahr 1908. Drei Wege führen aus dem Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen – doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis bergen der gutaussehende Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann – und dass nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht ...


Meine Meinung:
Ich kann mich nicht recht entscheiden, was ich von diesem Buch halten soll.
Zunächst mal kommen wir zu den positiven Aspekten. Das sind eindeutig die vielschichten und fantasievollen Charaktere. Vor Allem Florence ist eine sehr schön ausgearbeitet Figur, die dem ganzen Buch etwas total sympathisches einhaucht.
Auch die Handlung war super. Die Geschichte an sich, die Idee fand ich einfach spitze. Ich mochte dieses Düstere und Spannende in dem Buch(ja, ich finde Puppen unheimlich).
Was ich persönlich wiederrum nicht so gut fand, war der Schreibstil. Ich bin nicht wirklich in die Geschichte reingekommen und auch wenn die Idee toll war und es an manchen Stellen teilweise auch richtig spannend wurde, konnte mich das Buch nicht wirklich in seinen Bann ziehen. Manche Stellen haben sich unheimlich gezogen. Ich mag es nicht, wenn Autoren so ausschweifend und weit ausgeholt irgendwelche uninteressanten Sachen erklären bzw. erzählen.
Vielleicht kam mir das auch einfach nur so vor, weil es einfach nicht das übliche Genre ist, das ich lese.
Insgesamt fand ich es einfach zu umschweifend erzählt, sodass ich manche Passagen einfach übersprungen habe, da sie sich wie Kaugummi gezogen haben.
Letztendlich kann ich jedoch sagen, dass die Idee an sich und die super tiefgründigen Charaktere eine schöne Geschichte gebildet haben. Auch wenn sie ein paar kleine Schwächen aufgewiesen hat, hat die Autorin mit dem Buch „Das Puppenzimmer“ doch ein tolles Debüt hingelegt.
Es war eine leichte Lektüre zwischendurch, die ich mir dennoch nicht nochmal kaufen würde. Trotzdem bin ich sicher, dass viele anderer Meinung sind (siehe Amazon).


Vielen Dank an Blogg dein Buch und dotbooks, für die Bereitstellung des Buches.
Und vielen Dank auch an die Autorin Maja Ilisch.


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